Wahrendorff Blog

Besuch der Abschlussklasse Heilerziehungspflege der Elisabeth-Selbert-Schule

Wahrendorff hat in den letzten zehn Jahren das Teilhabemanagement ausgebaut und das Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen stetig erweitert.

Die angehenden Fachkräfte aus Hameln erlebten im August einen informativen und spannenden Vormittag in Ilten und Köthenwald.

Der Einstiegsvortrag zeigte, wie Wahrendorff in den letzten zehn Jahren das Teilhabemanagement ausgebaut und das Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen stetig erweitert hat.

In Wahrendorff ermöglichen HEPs gleichberechtigte Teilhabe (Inklusion). Sie

 

  • begleiten und leiten therapeutische Gruppen (Achtsamkeit, Entspannungsübungen mit der Progressiven Muskelrelaxation etc.).

 

  • erarbeiten und führen Außenaktivitäten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern durch (z.B. Ausflug zum Kuhkuscheln, Heidepark, Zoobesuch).

 

  • nehmen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern am Wahre Dorff Cup teil, organisieren und begleiten verschiedene sporttherapeutische Angebote.

 

  • arbeiten im Arbeitsfeld Tagwerk in der Soziotherapie, der Miele-Werkstatt oder in der Arbeitstherapie Post mit, begleiten und unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner bei externen Aufträgen (z.B. beim Zusammenstellen von Adventskalendern).

 

  • werden in neuen Diagnostikmethoden geschult und fungieren als Multiplikatoren, etwa mit dem DiagnostikinstrumentSkala der Emotionalen Entwicklung“ (SEED), um die Bedürfnisse von Bewohnerinnen und Bewohner mit intellektuellen Entwicklungsstörungen besser zu verstehen und die Betreuung individueller zu gestalten.

 

  • arbeiten in spezialisierten Fachbereichen mit entsprechenden Konzepten und können Experten werden, zum Beispiel in der Besonderen Wohnform für Menschen mit Alkoholfolgeerkrankungen.

 

  • können auch spezifische Weiterbildungen absolvieren, etwa zum Wundmanager, Hygieneansprechpartner oder zur Fachkraft für soziale Betreuung, sowie Fortbildungen nach NADA (Akupunktur).

 

Besonders interessant war der Besuch in verschiedenen Wohnbereichen und der direkte Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Lebensbereiche vorstellten. Zum Abschluss gab es im beeindruckenden Speisesaal mit Lichtkuppel von James Turrell im Wahrendorff Klinikum Köthenwald ein Mittagessen.

Vielen Dank für den Besuch und das Interesse an Wahrendorff!

 

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